Diabetologie

alles rund um die Zuckerkrankheit

Diebetes mellitus ist eine weltweite Epidemie mit jährlich steigenden Erkrankungszahlen. Als diabetologische Fachpraxis legen wir großen Wert auf die rechtzeitige Diagnose und die gute Betreuung unserer „Zuckerpatienten“

Worauf kommt es uns an?

Vorbeugung:
Am besten behandelt man Diabetes so, dass die Erkrankung gar nicht erst ausbricht. Nutzen Sie dazu unsere Gesundheits-Check's. Hier wird regelmäßig der Zucker gemessen und anhand verschiedener Parameter ermittelt, ob bei Ihnen ein erhöhtes Diabetes-Risiko vorliegt.

Erkennen:
Das frühzeitige Erkennen einer diabetischen Stoffwechselstörung ist für den weiteren Krankheitsverlauf von enormer Bedeutung. Treten bei Ihnen Symptome auf wie Verschwommensehen, häufiger Harndrang und verstärktes Durstgefühl, Müdigkeit, gehäufte Pilzerkrankungen ist die richtige und genaue Diagnostik wichtig. Dazu dienen Blut- und Urintest. In besonderen Fällen führen wir Zuckerbelastungstests durch.

Behandeln:
Wenn Diabetes festgestellt wurde, kommt der richtigen Behandlung die entscheidende Bedeutung zu. Ziel ist es, Ihnen wieder zu bestmöglicher Lebensqualität zu verhelfen und gleichzeitig Spätfolgen der Erkankung zu verhindern.

Die erfolgreiche Diabetes Therapie hat 3 Säulen.

1. Lebensstil-Intervention
Jeder Diabetes-Patient kann selbst den entscheidenden Beitrag dazu leisten, dass die Behandlung erfolgreich verläuft. Im Zentrum stehen dabei richtige Ernährung, optimales Körpergewicht und reichlich körperliche Bewegung. Wie Sie diese Ziele persönlich am besten umsetzen können, erfahren Sie im Gespräch mit dem Arzt. Wichtig ist, dass Sie diese Lebensstiländerungen dauerhaft umsetzen. Idealerweise nehmen Sie auch an einer strukturierten Diabetikerschulung teil. Dazu kooperieren wir auch mit Schwerpunktpraxen.

2. Medikamente
Wenn Lebensstiländerung alleine nicht ausreicht, kommen Medikamente zum Einsatz. Die Auswahl er richtigen Therapieform hängt dabei von der festgestellten Art des Diabetes und von Begleiterkrankungen ab. Auch die individuelle Tagesplanung und evtl. Medikamentenunverträglichkeiten müssen berücksichtigt werden. Meist werden zunächst Medikamente in Tablettenform verwendet, bei Typ-2 Diabetes in der Regel Metformin. Wenn diese Therapie nicht ausreicht, kommt Insulin dazu, entweder alleine oder in Kombination mit Tabletten.

3. Behandlung von Begleiterkrankungen
Zu einer guten Betreuung von Zuckerpatienten gehört auch die Behandlung von evtl. Begleiterkrankungen. Ganz wichtig ist eine gute Blutdruckeinstellung (75% der Diabetiker leiden gleichzeitig unter
Bluthochdruck) und die Behandlung erhöhter Blutfettwerte. Regelmäßige Besuche beim Augenarzt dienen der Früherkennung diabetesbedingter Augenschäden. Auch eine regelmäßige Kontrolle der Nierenfunktion, der Durchblutung und der Nervenfunktion gehören dazu. Diabetespatienten leiden gehäuft unter Depressionen, diese müssen im Rahmen einer ganzheitlichen Therapie genauso mitbehandelt werden. Sexuelle Funktionsstörungen, vor allem Erektionsstörungen beim Mann, sind ebenfalls nicht selten und sollten heute kein Tabuthema mehr sein. Mit modernen Medikamenten kann man hier einfach helfen.

Download Blutzuckertagesprofil

Hier können Sie sich selbst testen, ob Sie Diabetes-gefährdet sind:
www.diabetes-risiko.de

 

Hier finden Sie hilfreiche Tipps, was Sie selbst tun können, um der Erkrankung vorzubeugen:
www.diabetes-risiko.de/diabetes-vorsorge